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Donnerstag, 22. März 2012

"52 Bücher", Woche 20

Tja, „52 Bücher“ und ich bin in Woche 20 gewohnt spät: nur noch bis morgen dreht sich alles um das „Lieblingsbuch aus der Kindheit“.

Hm, nach längerem Grübeln ist mir aufgefallen: ich glaube, meine Mutter hatte einen Plan. Denn ich konnte grad erst lesen, da fand ich in meinem Osternest ein kleines Büchlein, dessen Titel ich zwar vergessen habe, aber von dem ich mir sicher bin, dass es immer noch in einer Kiste auf dem Dachboden meines Elternhauses vor sich hinlagert. Es war in jedem Fall eines dieser dünneren, fest eingebundenen Bücher (eventuell war es gar ein Schneider Buch??) und erzählte ein bisschen was vom kleinen Jungen Tobby oder Toby oder Tobi oder Tobbi?! Der hatte nämlich schon fest beschlossen, dass er später einmal Bäcker werden würde. Eigentlich war dieses Buch absolut belanglos; der Kurze hat die ganze Zeit ja nur Brot und Kekse backen wollen, aber ich habe es zumindest während der ersten beiden Schuljahre noch total geliebt.

Zum Geburtstag bekam ich später übrigens ein Kinderkochbuch geschenkt, was auch diverse Backrezepte enthielt. Diverse der dort beschriebenen Plätzchen backe ich heute noch nach wie vor… Und naja, als es dann in Richtung Pubertät ging, erklärte meine Mutter wiederholt, dass sie es toll fände, wenn ihre Kinder nach der Schule Koch- und Bäckerlehren machen würden. Doch, nun, wo ich darüber nachdenke: das war vermutlich alles Taktik. Hat aber leider nicht funktioniert, obwohl mein kleiner Bruder beinahe… aber eben nur beinahe!

Mittwoch, 14. März 2012

"52 Bücher", Woche 18 UND 19

In der letzten Woche lautete das „52 Bücher“-Motto „Federvieh“: tagelang habe ich überlegt, aber alles, was mir einfiel, waren Film- und Fernsehtitel. „Die Vögel“, „Dornenvögel“, „Einer flog übers Kuckucksnest“, „Chicken Run“, „Himmel und Huhn“… aber kein einziges Buch, das ein Federvieh im Titel geschweige denn im Inhalt hatte. Erst recht keines, das ich auch gelesen hätte.

Vor Jahren habe ich mal ein Bücherpaket ersteigert, dessen Inhalt mir zum grössten Teil bis zum Erhalt verschwiegen worden war: da war unter Anderem die Autobiografie von David Cameron enthalten. Der war mal mit Hildegard Knef verheiratet und manchmal, wenn er Geschichten aus dem Eheleben erzählte, dachte ich in Bezug auf die gute Hilde: „Was ein Huhn.“ Aber das erschien mir dann doch etwas zu sehr um die Ecke gedacht als dass ich da rundherum einen Blog-Beitrag hätte schreiben wollen.

Dienstag, 28. Februar 2012

"52 Bücher", Woche 17: Nix zu sagen...

Beim Projekt "52 Bücher" dreht sich momentan alles um die Bücher, die man erst dann gelesen hat, nachdem man ("Aber das ist doch so ein tolles Buch!") dazu gedrängt wurde, und die man dann auch wirklich toll fand - obwohl man diese Bücher aus diversen Gründen zunächst kategorisch abgelehnt hatte...

Tja, ein Thema, zu dem ich kein einziges Buch beitragen kann. Wirklich nicht.

Donnerstag, 23. Februar 2012

"Angsthauch" von Julia Crouch - "52 Bücher", Woche 16

Es klingt so romantisch: eine junge Familie zieht in ein altes, aber selbstumgebautes und renoviertes Anwesen auf dem platten britischen Land… Ruhe, Idylle, unberührte Natur, Abgeschiedenheit… aber diese Romantik lässt sich furchtbar lesen: „Angsthauch“ von Julia Crouch, Das Lesen dieses Romans liess in mir einen Hauch von Angst zurück, dass Frau Crouch künftig noch mehr solcher Machwerke publiziert. 

Donnerstag, 2. Februar 2012

"52 Bücher", Woche 13

Wisst ihr, was passiert, wenn der wilde Wombat kommt? Dann werden die Zoo-Tiere panisch: kaum hört ein Papagei, wie sich Tierpfleger über die erwartete Ankunft eines Wombats unterhalten, mit dem sie ganz vorsichtig umgehen müssen, entsteht ein Stille-Post-Effekt unter den Tieren. Allen wird mitgeteilt, dass der wilde Wombat kommt und von Tier zu Tier wird der Wombat grösser, gefährlicher, schneller, stärker…, bis schlussendlich alle Tiere Angst vor dem bösen Monster haben, welches der Wombat zweifelsfrei sein muss. Und als der Wombat dann kommt, ist er doch nur klein und knuffig!

Diese Geschichte erzählt das Bilderbuch „Wenn der wilde Wombat kommt“ von Udo Weigelt, welches vor Allem bei den 4-5jährigen Jungs in der Kita, in der ich vor einigen Jahren arbeitete, ein absoluter Megakracher war: da musste das Buch mindestens 2x täglich miteinander angeschaut und gelesen werden (ich kenne die Geschichte bis heute noch fast komplett wortwörtlich auswendig). Klar, hier werden wichtige Themen wie Vorurteile und Tratsch behandelt, aber den Kindern ging es definitiv mehr um die Abbildungen des Monsters, das sich die Zootiere schlussendlich unter dem Wombat darstellten… Dennoch konnte man sich mit Kindern aber auch über die Aussage des Buches unterhalten und das sogar sehr gut, da das Buch eben der totale Hit war und die Kinder auch immer nach „nochmal Wombat-Buch!¨ verlangten und gar nicht genug von dieser bebilderten Geschichte bekamen. Irgendwie monströs gut.

„Monster“ lautet übrigens auch das derzeitige Motto bei „52 Bücher“, wo morgen schon wieder die nächste Themenwoche beginnt…

Mittwoch, 25. Januar 2012

"52 Bücher", Woche 12

"Wolfsrudel": der junge Ion schliesst sich im 19. Jahrhundert einer Räuberbande an, welche letztlich in zwei nun miteinander verfeindete Teile zerfällt. Die so entstehenden beiden "neuen" Banden finden bald je einen "Paten", der seine Gruppe jeweils nach der eigenen Fasson zu führen versucht - und die Jungs, die vorher allenfalls ein paar jugendliche Räuber waren, geraten immer mehr in einen gewalttätigen, skrupellosen Strudel... Die Räuberbanden werden von Brüdern angeführt und auch die "Paten" entpuppen sich als gegensätzliche Brüder: es sind die Geister von Vlad Tepes und seinem Bruder Radu, die eine Wette um die Seelen der Jungen abgeschlossen haben. (Nein, dies ist kein Spoiler: dies alles verrät auch bereits der Klappentext.) 

Bei Floortje Zwigtmans "Wolfsrudel" handelt es sich um ein Jugendbuch, welches ab 12 Jahren empfohlen wird: in jenem Alter hätte ich es als spannenden Abenteuerroman empfunden, aber kaum seine Komplexität erkannt. Doch egal wie alt man ist: man kann hier sehr viel über die Geschichte Rumäniens bzw. Südeuropas lernen.

Ja, Vlad Tepes ist die historische Vorlage der Dracula-Figur; nein, auch wenn im Roman letztlich kurz versucht wird, doch noch auf die Vampir-Schiene aufzuspringen: "Wolfsrudel" ist definitiv kein Vampirroman; hier wird vor Allem der echte Vlad Tepes ein wenig beleuchtet.

Ein Wolf ist ein Tier, ein "Wolfsrudel" sind ganz viele Wölfe und das aktuelle Motto bei "52 Bücher" lautet  "Ein Buch mit einem Tier im Titel", tada: "Wolfsrudel" - ein durchaus lesenswertes Buch!  
 

Mittwoch, 18. Januar 2012

"52 Bücher", Woche 11

Das dieswöchige Motto bei „52 Bücher“ stammt von Mella und lautet „Die beste und die schlechteste Buchverfilmung“. 
Autsch. Kennt ihr auch diese Menschen, die, wenn sie das Wort „Verfilmung“ nur hören, gleich lauthals losplärren: „Neeeeee, die Filme sind immer schlechter als die Bücher; wenn du ein Buch schon gelesen hast, brauchst dir den Film dazu erst gar nicht mehr anschauen…“ Jene Menschen würden am Liebsten gleich ganz Hollywood und Bollywood zusammen mit den Bavaria Filmstudios und sämtlichen anderen Filmschmieden einkerken und die Burg mit ebendiesem Kerker in die Luft sprengen, wenn mal wieder wem eingefallen ist, irgendein Buch zu verfilmen. Verfilmungen gelten als Frevel.
Und eigentlich gibt es ganz tief in mir ein Eckchen Geist, aus dem es flüstert: „Stimmt, die haben doch recht.“ Währenddessen tönt es aus der Geistesecke gegenüber: „Okay, der eine Film da, der war wirklich Mist. Aber hier, die Verfilmung war total toll!“

Wenn man mich fragt, empfehle ich zwar prinzipiell das Buch und nicht den Film dazu, aber es kommt durchaus vor, dass ich sage: „Oh, aber den Film dazu solltest du dir ruhig auch einmal anschauen.“

Donnerstag, 12. Januar 2012

52 Bücher, Woche 10


Schließe die Augen und nimm  irgendein Buch aus dem Regal.Alternativ nimm einen Stift, Block und mindestens einen Würfel (6 Seitig)Bestimme die Anzahl deiner Realböden (Doppelreihig zählt als je Reihe ein Boden) wenn du zu den Bibliophilen mit wenig Platz gehörst, jeder Karton im Keller oder Dachboden etc. zählt auch als ein Boden.Würfle jetzt für jeden Boden 2 mal und notiere die Werte als Wert 1 und Wert 2.Würfle je einmal für jeden Boden bei 1-2 streiche Wert 2 durch, bei 3-4 streiche Wert 1 Durch, bei 5-6 lasse beide stehen.Addiere nun alle Werte, die nicht durchgestrichen wurden .Nimm den Würfel nochmals, bei ungeraden Zahlen zähle die Bücher ab dem ersten Boden,bei geradem rückwärts ab dem letzten Boden.Das letzte mal würfeln bestimmt, wie viele Böden du noch überspringen darfst/musst, bevor das Zählen beginnt (Zählweise der Böden, wie bei den Büchern) .
So lautet tatsächlich das immerhin noch bis morgen aktuelle Motto der "52 Bücher": nun gut, diese Wohnung ist zu klein... ich habe noch volle Bücherregale und volle Bücherkartons bei meinen Eltern, hier stehen auch noch einige Bücherkisten im Keller und sowieso ist mir das Gewürfle, Gezähle, Gerechne ein viel zu anstrengendes Wirrwarr. Deswegen greife ich nur einmal ins Regal und zu... *trommelwirbel*... "Shining" von Stephen King.

Ich war 14 und von den Pferdebüchern über die Internatsromane irgendwo im literarischen Nirgendwo gelandet. Mein Papa meinte, es sei an der Zeit für "Erwachseneres" und als ich infolge einer Blinddarmentzündung im Spital lag, brachte er mir zu Unterhaltungszwecken sowohl "Es" als eben auch "Shining" vorbei - mein erster Kontakt mit Stephen King. (Stop, stimmt nicht ganz: drei, vier Jahre zuvor hatte ich heimlich im Fernsehen die Verfilmung von "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" angesehen; ich hatte danach soviel Schiss, dass ich mich nichtmal traute, mir etwas zu trinken zu holen, weil ich befürchtete, im Treppenhaus dem blutüberströmten Geist von Carrie zu begegnen.)

Tja, was soll ich sagen? Damals war ich sehr froh, im Spital zu sein: da hatte es nämlich einen Alarmknopf am Bett - beruhigend!

Freitag, 6. Januar 2012

Meine 18. Teilnahme beim Freitagsfüller


1.  Bei diesem Wetter habe ich Lust auf heisse Schoggi noch und nöcher.
2.  Ich verrate euch nun kein Geheimnis, ganz unter uns gesagt.
3.  Politiker würde ich heute nicht unbedingt sein wollen.
4.  Als Kind war meine absolute Lieblingsfarbe blau.
5.  In unserer Welt  geraten die wirklich wichtigen Dinge schnell in den Hintergrund, weil man zu sehr damit beschäftigt ist, Banalitäten aufzubauschen.
6. Die ganzen gemachten Vorsätze für 2012, mal sehen wie das laufen wird.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kuschelzeit, morgen habe ich Rumpelkammer entrümpeln geplant und Sonntag möchte ich mein aktuelles Kindle-ebook spätestens durchgelesen haben und mit einem neuen Roman beginnen können!

Sonntag, 1. Januar 2012

"52 Bücher", Woche 9

Kaum habe ich meinen Beitrag zum letzten „52 Bücher“-Motto nachgeholt, komme ich auch schon mit dem dieswöchigen Beitrag wieder. Das Motto dieser Woche hat sich Dark Johann überlegt und weil vermutlich ohnehin fast jeder etwas zum Thema "Das abgebrochene Buch" sagen könnte, hat er das Thema noch mit einigen dicken Steinen beschwert, so dass das komplette Credo in dieser Woche wie folgt lautet:
Bücher, deren (an sich sehr lesenswerter) Inhalt Euch so mitgenommen hat, das ihr aus emotionalen Gründen nicht weiterlesen konntet. (Das abgebrochene Buch.)
Eigentlich habe ich zu diesem Thema gar nichts zu sagen: ich mag emotionale Bücher und bin so sehr gefestigt und zu lebenserfahren als dass mich erzählte Dinge zu sehr mitnehmen können. Denn ich habe lange Zeit dort gearbeitet, was man als „soziale Brennpunkte“ bezeichnet und habe Dinge gehört und gesehen… zu sagen: „Ich kann dieses Buch nicht lesen, weil es mich emotional zu sehr mitnimmt“ wäre gleichbedeutend mit „Ich kann meinen Job nicht mehr machen.“

"52 Bücher", Woche 8

In der vergangenen Woche lautete das Motto beim Projekt „52 Bücher“ schlicht und einfach: „Weihnachten“, passend zum Fest am direkt folgenden und nun vergangenen Wochenende. Da ich über die Feiertage ja in Deutschland war, habe ich eine „52 Bücher“-Pause eingelegt, möchte meinen Motto-Beitrag aber unbedingt noch nachholen. Ich hatte mir ja zum Start des Projekts  fest vorgenommen, diesem möglichst treu zu folgen.
Weihnachten… Ich bin kein grosser Fan von Weihnachtsbüchern; warum, weiss ich gar nicht, aber zum Thema „Weihnachten“ schaue ich mir lieber mit einer Tasse heisser Schoki auf der Couch in eine Decke gekuschelt Filme an. Was wäre Weihnachten nur ohne „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und zig andere Aschenputtel-Versionen?

Samstag, 17. Dezember 2011

"52 Bücher", Woche 7

„52 Bücher“ – eine neue Mottowoche hat gestern begonnen und in dieser Woche lautet eben jenes Credo: „Kochbücher“, wahlweise auch „Handbücher“. Was nehm ich denn, was nehm ich nur?

Handbücher: verwahre ich ebenso ordentlich wie die und meist direkt zusammen mit der Quittung (vonwegen Garantie und so) des zugehörigen Gerätes. Schaue ich aber fast nie rein und meist nur um zu sehen, wie lustig die deutschsprachige Übersetzung ist. Ansonsten… ich bin halt wie ein Schimpanse im Experiment: solange Knöpfchen drücken, bis es klappt, und sich dann freuen, dass man auf Anhieb herausgefunden hab, wie das Teil funktioniert. Ich vertraue sämtlichen Herstellern blind, dass sie nicht irgendwo einen „Selbstzerstörungsknopf“ eingebaut haben. Bislang zu Recht.

Kochbücher gibt es bei uns im Haushalt so einige; Herzblatt ist leidenschaftlicher Koch, ich probiere auch gerne mal was Neues und bin absolut nicht vom Schlag „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.“ Was die Leni nicht kennt, lernt sie durch Fressen kennen. So.

Freitag, 16. Dezember 2011

Meine 17. Teilnahme beim Freitagsfüller


1.  Ein Glas Wein am Kamin, während vor dem Fenster ein Schneegestöber stattfindet: so sollte ein perfekter Winterabend ausklingen.
2.  SchneeREGEN nervt mich total.
3.  Der beste Weg kann auch mal ein Umweg sein.
4.  Zu Weihnachten gehört in jedem Fall ein toll geschmückter Weihnachtsbaum.
5. Wenn ich nächste Woche halbwegs pünktlich in Deutschland angekommen bin, werde ich ehrlich überrascht sein.
6. Anfang nächster Woche muss ich noch ein paar schweizerische Leckerli für die deutsche Sippschaft besorgen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Ende des grad wütenden Unwetters, morgen habe ich einen "Supertalent"-Finale-TV-Abend geplant und Sonntag möchte ich mich darüber freuen, dass in diesem Jahr ein Schweizer gewonnen hat (auch wenn ich denke, dass das Finale letztlich zwischen Sven Müller und Julian Pecher entschieden wird)!

Dienstag, 13. Dezember 2011

"52 Bücher", Woche 6

Bildquelle: Andre N. / pixelio.de

Als ich noch ein „frischeres Schulkind“ war, war es in meiner Familie Usus, dass der Sonntag Familientag war: war das Wetter schlecht, wurden Spielenachmittage veranstaltet, aber sofern das Wetter es zuliess, waren wir unterwegs, spazierten, wanderten oder unternahmen ausgiebige Radtouren. Und manches Mal krönte RTL unseren Familientag: denn damals gab es noch keine Talkshows, keine Gerichtssendungen und keine Scripted Reality Shows, sondern noch „richtiges“ Fernsehen und es kam doch des Öfteren vor, dass RTL „Mary Poppins“ zeigte. Ich habe diesen Film geliebt, ich habe Dick van Dyke geliebt (den finde ich heute noch grossartig), Julie Andrews habe ich aber gar nicht so sehr geliebt (heute bewundere ich sie hingegen sehr), denn in der Bert war ja eindeutig in die Mary Poppins verliebt und das erweckte doch ein wenig meine kindliche Eifersucht… Aber dieser Film: hach, ja, mein absoluter Lieblingsfilm in Kindertagen und wie hätte man Familientage besser abschliessen können?

Weil ich als Kind aber noch viel lieber gelesen als ferngesehen habe, hat man mir dann irgendwann sämtliche „Mary Poppins“-Bücher von Pamela L. Travers geschenkt. Ich habe sie rauf und runtergelesen…. Und wenn „Mary Poppins“ mal nicht magisch ist.
„Magisches“/“Magie“ ist übrigens in dieser Woche das Motto bei „52 Bücher“ und da kann ich natürlich nur ein sentimentales „Mary Poppins“ seufzen.
Als ich Herzblatt vor einigen Monaten von meiner „Mary-Mania“ aus Kindertagen erzählte, meinte er, sein Lieblingsfilm sei damals „Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett“ gewesen: den würde er ja auch gerne mal wieder sehen. Und man glaubt es kaum: aber es gibt doch tatsächlich eine Doppel-DVD, die sowohl „Mary Poppins“ als auch „Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett“ beinhaltet. Wir entdeckten und bestellten diesen Doppelpack direkt bei Amazon und ich glaube, wir haben diese beiden Filme inzwischen häufiger gesehen als ich „Mary Poppins“ in meiner Kindheit überhaupt insgesamt gesehen habe.  Es gibt einfach Filme, die zeitlos sind und immer schön bleiben werden.

Demnächst werde ich bei meinen Eltern mal in meinen „Kinderkram-Kisten“ wühlen; ich weiss, dort stehen noch zwei Kartons mit Kinder- und Jugendbüchern von mir und hoffentlich finde ich darin auch noch meine „Mary Poppins“-Bücher wieder. Sonst schaue ich mal bei Medimops oder Booklooker vorbei, ob ich sie dort günstig gebraucht erstehen kann – dann kann ich mir nämlich einbilden, dass sie vorher vielleicht in einem Mary-Poppins-Haushalt im Regal standen und eben ganz besonders magisch sind…   

Freitag, 9. Dezember 2011

Meine 16. Teilnahme beim Freitagsfüller

1.  Der beste Weg um etwas zu erreichen ist in der Regel auch der Schwierigste.
2.  Das SPAR-Kundenmagazin lese ich gerade, und ich fand die Beiträge schonmal interessanter.
3.  Mein Adventskranz ist in diesem Jahr imaginär.
4.  Wieviel die SBB für eine Zugfahrt Schweiz-Deutschland über Weihnachten verlangt (4x soviel wie die DB, die ihre Preise doch auch erhöht hat): unglaublich.
5. Es nähert sich der Schnee - hoffentlich.
6. Ich weiss gar nicht, wo das ganze Jahr geblieben ist, um die Wahrheit zu sagen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf "The Voice auf Germany", morgen habe ich Reisepläne machen geplant und Sonntag möchte ich meinen Kindle bestellen!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

"52 Bücher", Woche 5

In dieser Woche lautet das Motto bei "52 Bücher":
:

Russische (und was so drumherum liegt) Literatur
Mein erster Gedanke: "Argh..." Denn ich habe keinen besonderen Hang zu Russland bzw. zu Osteuropa im Allgemeinen: Skandinavien, Südeuropa, Australien, Asien - das ist meine Welt. Mein zweiter Gedanke: "Oh, fein, dass Russland so gross ist; da gibts ja ne Menge drumherum." China zum Beispiel und dann sind wir schon in Asien.

Um Ostern herum war ich verreist; okay, "verreist" klingt in dem Fall übertrieben, trifft es aber irgendwie doch: ich war auf Verwandtschaftsbesuch und habe mich währenddessen auch ein wenig am fremden Bücherregal bedient. Aber vielmehr als dass ich zwei China-Romane (im weitesten Sinne) gelesen habe, kann ich nicht erzählen, denn: ich erinnere mich noch an viel, aber nicht mehr an die Titel.

Freitag, 2. Dezember 2011

Meine 15. Teilnahme beim Freitagsfüller

1.  Jetzt ist Dezember und von Schnee weit und breit so wenig Spur, dass es gestern in der Sonne sogar noch 21°C hatte.
2.  Ich hätte beinahe vergessen, dass schon wieder Freitag ist und habe heute früh überlegt, ob wir Mittwoch oder Donnerstag haben.
3.  Ich höre Weihnachtslieder im Radio und denke: "Irgendwie die falsche Jahreszeit."
4.  Gäbe es einen Schweizer Integrationsbambi, dann hätte er ihn wohl verdient: Stress.
5.  Eigentlich ist es egal, aber wenn man schon mit "eigentlich" anfängt...
6. Ich warte noch auf Schnee und Kälte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Abschluss enes Tages, an dem ich wider Erwarten sehr strukturiert gearbeitet habe, morgen habe ich das Schreiben eines Briefes an Frau Holle (wo bleibt der Schnee?) geplant und Sonntag möchte ich endlich mal in richtige Adventsstimmung geraten!

Dienstag, 29. November 2011

"52 Bücher", Woche 4

In dieser Woche lautet das Motto bei "52 Bücher" schlicht und einfach
"Der schönste Satz"
Hm, theoretisch könnte ich nun "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupery komplett abschreiben: soviele schöne Sätze. Die inzwischen aber schon inflationär gebraucht werden. Stehen eh in jeder Todesanzeige, auf jedem Grabstein; müssen nicht auch noch hier im Blog zitiert werden.

Und während ich dies schreibe, fällt mir ein, dass ich mit meinem "schönsten Satz" aber auch nicht wirklich vom Friedhof fortkomme, denn ich habe mich nun letztlich für folgenden Satz bzw. folgende Textpassage entschieden:

Freitag, 25. November 2011

Meine 14. Teilnahme beim Freitagsfüller


1.  Ich könnte mal wieder ein wenig an der PlayStation daddeln.

2.  Lieber in einem überfüllten, verspäteten Zug sein als drunter.

3.  Bloß nicht aufhören, an sich zu glauben.

4.  Glühwein trinke ich wenn dann ausschliesslich auf dem Weihnachtsmarkt.

5.  An meiner Tür  darf gerne jeder klingeln - nur, ob ich sie auch jedem öffne, ist fraglich.

6. Wenn ich das Calligraphie-Set oben im Regal liegen sehe, juckts mich doch ein wenig in den Fingerspitzen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf "5 gegen Jauch", morgen habe ich Desktop aufräumen & Dateien ordnen geplant und Sonntag möchte ich diverse Onlineshops durchstöbern!

Montag, 21. November 2011

"52 Bücher", Woche 3

Seit Freitag grübele ich: soll ich das dieswöchige Motto bei Fellmonsterchens „52 Büchern“ überspringen und aussetzen? Denn diesmal lautet das Motto „Deutsche Nachkriegszeit (nach dem 2. Weltkrieg)“ und das ist so rein gar nicht mein Thema und ich kenne kaum bzw. so gut wie gar keine Literatur, die mit der deutschen Nachkriegszeit zusammenhängt; jegliches Buch, was mir zunächst einfiel, liess sich entweder am Anfang des NS-Regimes oder direkt nach dem 1. Weltkrieg einordnen – und die Bücher, die ich zur Nachkriegszeit nach dem 2. Weltkrieg im Kopf hatte, spielen nicht in Deutschland. (Hingegen sind mir nahezu Tausende von Titeln eingefallen, die zur Zeit des 2. Weltkriegs, auch in Deutschland, spielen.)

Andererseits packt mich das Projekt „52 Bücher“ bei meinem Ehrgeiz und ich möchte möglichst wenig davon verpassen und so wurde gegrübelt und gegrübelt, bis mir eines einfiel: